Was hilft, wenn es dir nicht gut geht
Shownotes
Wer kennt es nicht? Man macht die Augen auf und weiß “Der Tag heute nervt mich jetzt schon.” Genau für diese Tage gibt es diese Woche eine Solofolge. Tage, an denen einfach alles ein bisschen schwerer ist. Für Momente, in denen der Kopf laut ist, man sich überfordert fühlt, keine Energie hat oder nicht genau weiß, was man gerade eigentlich braucht.
Ich habe meine Freunde gefragt, was ihnen in diesen Momenten hilft und teile heute mit euch meine kleine “Toolbox” mit Dingen, die in solchen Phasen helfen und den Tag leichter machen können. Gedanken, die beruhigen, und Schritte, die helfen, wenn gerade alles zu viel wirkt. Eine ehrliche Folge darüber, wie man nett zu sich selbst ist und wann man auch einfach mal das Handy ausmachen darf.
Habt ihr Wünsche, Fragen oder möchtet eure eigenen Erfahrungen mit uns teilen? hotline hours ist 24/7 für euch da - meldet euch sehr gerne via Whatsapp, Mail, Instagram oder LinkedIn!
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Creative Direction: Hannah Andresen Ton und Schnitt: Linda Kemper Social Media: Marlis Goliasch
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge, lieber Hotties.
00:00:04: Ich hoffe euch einen geht's gut!
00:00:05: Ich freue mich so sehr über das ganze Feedback was ich von euch kriege zu meinen Solo folgen.
00:00:12: Auch wenn es sich immer noch anfühlt wie ein bisschen ein Confession Video was ich hier jeden Freitag aufnehme muss ich sagen macht mir auch echt Spaß und ich gewöhn mich so langsam dran Was nicht heißt, dass ich mich nicht freue wenn Kira bald endlich wieder da ist.
00:00:26: Ich zähle wirklich die Tage und kann mir vorstellen ihr auch.
00:00:29: Ich habe mir vor ein paar Tagen eine alte Folge von uns nochmal kurz angehört und dachte mir so... ...ich vermisse es mit jemandem zur lachenden Podcast!
00:00:36: Ja und deswegen, ich glaube noch diese Woche und eventuell dann noch nächste Woche und dann hört ihr uns endlich wieder im Doppel.
00:00:44: Ich freu mich riesig drüber.
00:00:45: Und ja, ich weiß nicht wie es euch geht.
00:00:48: Ich habe ja letzte Woche und auch die Woche davor viel erzählt und viel irgendwie auch tief blicken lassen in meinen aktuellen mentalen Zustand und vor allem auch darüber gesprochen, wie es mir geht und was für Veränderungen gerade bei mir anstehen.
00:01:04: Und hab' ihr auch schon in den alten Folgen viel erzählt oder geteilt?
00:01:08: Und so Volkierer als auch ich haben eine ... lange und intensive Beziehung mit dem Thema mentale Gesundheit.
00:01:17: Und ich will heute ein bisschen in die Richtung auf jeden Fall gehen, und ein bisschen darüber sprechen aber eher von einer bisschen positiveren Seite.
00:01:25: Ich habe in den letzten Tagen und in der letzten Woche viele Memes gesehen wo es irgendwie hieß Die Sonne scheint endlich wieder.
00:01:31: das heißt die Winterdepression ist vorbei jetzt ist wieder Zeit für unsere normale Depression.
00:01:36: Das fand ich auch immer sehr lustig.
00:01:37: Spaß beiseite!
00:01:38: Ich bin mir sicher dass jeder von euch egal ob ihr eine Vorgeschichte habt oder nicht Phasen hat und Zeiten hat, in denen es euch nicht gut geht.
00:01:47: Und sei es das man einfach mal so einen schlechten Tag hat ohne Grund oder dass ein vielleicht gerade etwas beschäftigt, man Ängste hat, man besorgt ist... Egal was es ist ich möchte heute mit euch Tipps teilen die mir in den letzten Jahren geholfen haben.
00:02:01: Ich habe dafür ein paar Freunde gefragt, ich hab dafür des Internet konsultiert und will euch heute einfach ein paar Ja Tipps auf den Weg geben oder beziehungsweise eine Toolbox auf den weggeben, was eigentlich wirklich hilft wenn man sich lost fühlt.
00:02:16: Wenn man sich überfordert fühlt, wenn man traurig ist und wenn man irgendwie das Gefühl hat, man ist so ein bisschen festgefahren.
00:02:24: Wir kommen bei Hotline Ours Der Ort an dem ihr die Karriere fragen stellen könnt, die ihr sonst nirgends stellt.
00:02:29: Mein Name ist Kira Ich bin Selma und gemeinsam finden wir hier jeden Freitag Antworten auf eure Fragen.
00:02:37: Ich bin mir sicher, dass jeder von euch diese Tage kennt und ich weiß nicht wie das bei euch ist.
00:02:41: Aber bei mir fängt es meistens schon so an, wenn ich morgens die Augen aufmache, ich schon weiß was heute für ein Tag ist.
00:02:48: Heute zum Beispiel war so einen Tag.
00:02:49: Heute ist Montag übrigens wo ich diese Folge aufnehme.
00:02:52: Ich habe heute morgen die Augen aufgebracht und ich wusste ... nee.
00:02:56: Und es liegt nicht mal daran, dass Montag ist weil das macht eigentlich nicht so viel mit mir sondern ich hab die Augen gemacht und ich war so... Ich bin so müde, ich fühl mich wie überfahren.
00:03:05: Bin richtig am Arsch!
00:03:07: Ich würde am liebsten den ganzen Tag im Bett legen bleiben und ich glaube worüber ich gerne sprechen wollen würde bevor wir in die wirklichen Tools gehen, die helfen können wenn man sich so fühlt ist vielleicht kurz darüber zu sprechen was diese Phasen noch schlimmer macht?
00:03:21: Und ich glaube das Schlimmste ist wenn sich nicht den Raum dafür gibt oder wenn man nicht akzeptiert, dass es einem nun mal jetzt heute dann nicht so gut geht.
00:03:30: Ich finde in dem Moment wo man sich zwingt zu sagen du musst jetzt aber glücklich sein und muss jetzt aber funktionieren.
00:03:36: Du musst du musst du muss du musst funktioniert gar nichts.
00:03:39: noch schlimmer wirds finde ich wenn man anfängt sich zu vergleichen.
00:03:41: das heißt am besten ihr macht morgens die Augen auf denkt so heute ist eh ein scheiß tag und dann erstmal schön instagram aufmachen gucken was für perfekte leben die anderen alle leben im gegensatz zu euch dass die meisten, denen ihr folgt schon heute Morgen um fünf Uhr beim Sport waren.
00:03:56: und ihr macht so um acht uhrfünfundvierzig die Augen auf.
00:03:59: Und seid so fuck.
00:04:00: wo bin ich hier gelandet?
00:04:00: Das heißt vergleichen hilft euch auf jeden Fall auch nicht.
00:04:03: Macht die Sache nur noch schlimmer!
00:04:06: Und finde ich was auch nicht hilft ist sofort in so ein Lösungsmodus zu verfallen und irgendwie zu sagen Ich hätte jetzt eine schlechte Woche, ich musste heute alles ändern.
00:04:12: Heute muss alles besser werden.
00:04:14: Wenn ich es heute nicht alles schaffe dann ist mein Leben vorbei Was auch nicht immer hilft.
00:04:19: Da muss ich mir an meine eigene Nase fassen, sich zu isolieren.
00:04:23: Ich verstehe, dass man das manchmal craved und sagt, ich will heute alleine sein oder mit jemandem reden.
00:04:28: Ehrlicherweise brauche ich es aber auch von außen, dass wir Freunde sagen ... einfach vor meiner Tür stehen oder mich zwingen, dass wir irgendwie rausgehen.
00:04:40: Es hilft nicht wenn man sich die ganze Zeit isoliert und wenn man mit niemandem spricht weil man sich so eigentlich nur noch weiterhin zuholt in seinem Selbstmitleid.
00:04:47: Und der Top-Tipp das habe ich gerade eben schon ein bisschen gesagt aber nochmal Doomscrolling hilft wirklich niemandem!
00:04:55: Ich weiß nicht wie es bei euch ist, soweit ich TikTok aufmache oder Reels.
00:04:59: Ich gucke das nächste mal auf die Uhr und es sind fünf Stunden vergangen.
00:05:02: deswegen don't do it.
00:05:04: Ihr denkt zwar, ihr lenkt euch ab.
00:05:06: Ehrlicherweise tut ihr das aber gar nicht.
00:05:08: Deswegen sprechen wir jetzt über Sachen die helfen können.
00:05:11: Wir fangen an mit Tipps und Tools, die helfen könnten wenn ihr das Gefühl habt dass euer Kopf richtig laut ist.
00:05:16: Ich struggle sehr oft damit dass ich merke dass irgendwas in mir hoch kommt und ich es oft nicht benennen kann was es ist.
00:05:25: Und ich glaube dass das ein Problem ist was ganz ganz ganz viele Menschen haben.
00:05:30: Wir haben ein bisschen verlernt zu benennen, was für Gefühle gerade in uns passieren und wie es uns gerade wirklich geht.
00:05:37: Und ich glaube das noch viel größere Problem, was daraus resultiert ist, dass wir anstatt diese Gefühlen zu benennen versuchen sie zu verdrängen oder zu bekämpfen ohne überhaupt erst richtig verstanden zu haben, was eigentlich gerade unser Problem ist.
00:05:49: Wir spüren vielleicht nur, dass es irgendwie negativ ist aber wir wissen nicht bin ich traurig?
00:05:54: Bin ich überfordert?
00:05:55: Bin enttäuscht?
00:05:57: was auch immer es ist.
00:05:58: Und ich glaube, dass wir alle ein bisschen mehr Fokus wieder darauf legen sollten mit uns selbst ins Gespräch zu gehen und uns selbst besser kennenzulernen und herauszufinden.
00:06:08: warum fühle ich mich gerade so?
00:06:10: Was hat dazu geführt?
00:06:11: und vor allem wie kann ich es besser machen statt sozusagen block this und bloß schnell weg damit, damit ich mich damit nicht befassen muss.
00:06:19: Da ist eben Doomscrolling natürlich ganz fabelhaft wenn man das Gefühl hat, dass einem Scheiße geht lieber in das Leben von anderen reingucken, statt sich mit seinem eigenen zu beschäftigen.
00:06:28: Mir hilft dabei immer wahnsinnig doll zu schreiben.
00:06:31: Ich kann nicht einfach so in Ruhe sitzen und nachdenken was es ist.
00:06:35: bei mir kommt es immer durchs Schreiben raus oder auch durchs Sprechen mit anderen Leuten.
00:06:40: also viele Leute processen ja auch erst durchs sprechen Und ich glaube dass wirklich sich hinzusetzen vor ein leeres Blatt Papier mit einem Stift runterzuschreiben wie's einem geht Total viel helfen kann und ich kann super gut verstehen, dass es total beängstigend vereinen ist.
00:06:57: Dass man sich denkt.
00:06:58: Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll Und ich weiß überhaupt gar nicht wie ich in touch mit mir sein soll und ich weiss überhaupt nicht Wie das geht.
00:07:04: und da kann ich euch wirklich sagen schreibt einfach mal drauf los und wenn der erste Satz ist den ihr schreibt Ich weiß nicht was die schreiben soll es verspreche euch Wenn ihr erst einmal angefangen habt dann werdet ihr auch nicht mehr aufhören weil das die ehrlichste ungefilterte Konversation ist, die ihr mit euch selbst haben könnt.
00:07:23: Einfach zu schreiben was euch durch den Kopf geht wie es euch geht warum ihr denkt dass das so ist und vor allem vielleicht auch woher's kommt und was ihr dagegen machen könnt oder wie es besser wird.
00:07:32: von daher hat das wirklich mein aller aller aller größer tip geht ins gespräch mit euch selber schreibt findet raus woher die probleme kommen oder viel mehr findet heraus wo her die gefühle kommen statt sie einfach nur wegzuschieben.
00:07:46: Dann eine Sache, die ich mir auch selber immer wieder sagen muss und zwar nicht alles zu glauben was man denkt Nicht jeder Gedanke den ihr in eurem Gehirn habt es war.
00:07:57: Wir tendieren dazu vor allem in Phasen denen es uns nicht gut geht Dinge zu überdramatisieren Dinge irgendwie falsch wahrzunehmen Dinge im Rückblick vielleicht auch falsch oder verfälscht zu erinnern Und dabei hilft es mir immer wieder, mir das zu sagen.
00:08:15: Nicht alles was ich glaube oder nicht alles was Ich denke ist wahr.
00:08:19: Ich weiß nicht genau wie dieser Satz ging den ich mal gehört habe aber muss das nochmal nachschauen und verlinke es euch dann vielleicht in den Show notes oder so?
00:08:26: Ich hab mal gelesen dass das Gehirn dafür da ist zu sorgen dass wir überleben nicht dafür zu sorgen Dass wir glücklich sind und ich glaube Das ist ein ganz wichtiger Fakt!
00:08:34: Das Gehirnen hat nur einen Job und das ist dass wir Überleben Gehen.
00:08:37: interessiert nicht ob du dabei glücklich bist oder nicht.
00:08:40: fragt euch wirklich bei den Gedanken, die ihr habt.
00:08:43: Ist das ein Fakt oder ist es eine Angst?
00:08:46: Übertramatisier ich vielleicht hier gerade irgendwas weil ich mich hier seit drei Tagen isoliere und mein Bett nicht mehr verlasse?
00:08:52: Oder ist es wirklich so?
00:08:53: würde ich das was ich gerade denke im Freund auch sagen oder nicht?
00:08:55: Und mir hilft wirklich dabei immer mich wieder so ein bisschen zu erden?
00:09:02: Ja, nicht alles zu glauben was ich denke.
00:09:03: Ich hatte es am Anfang schon ein bisschen gesagt und würde dabei gerne noch mal ein bisschen drauf eingehen und zwar das Thema...ich will alles heute schaffen und ich muss heute mein komplettes Leben umschmeißen oder ich muss heute mein komplettes Leben verändern.
00:09:17: Die Dinge über die ihr nachdenkt, die im Zweifel negativ sind haben sich wahrscheinlich auch aufgestaut über Wochen, über Monate, über Jahre oder wie auch immer.
00:09:25: Es wäre so falsch von euch zu denken dass ihr alles an einem Tag lösen könnt und das Problem ist was dann dabei entsteht ist, dass ihr euch am Ende des Tages nur enttäuscht Und am ende des tages wieder da sitzt und sagt ja habe ich doch gesagt Ich wollte halt mein ganzes leben verändern aber es hat halt leider nicht funktioniert.
00:09:37: deswegen geht jeden Tag einzeln an und fragt euch, was brauche ich heute?
00:09:43: oder was mache ich heute?
00:09:44: Was kann ich heute tun um mein Leben ein Stückchen besser zu machen.
00:09:48: Und nicht wie kann ich Heute über siebenhundert Dinge nachdenken die mein Leben besser machen würden, die ich überhaupt alle nicht schaffe?
00:09:54: Es geht oftmals ja auch nicht darum dass wir alles sofort verändern sondern das wir eine Awareness dafür schaffen und dass wir uns langsam aber sicher jeden Tag ein Stückchen in die Richtung von dem Leben bewegen, das wir gerne leben wollen.
00:10:08: Und genauso finde ich kann man auch einen Tag betrachten und sagen was würde die nächste Stunde jetzt besser machen?
00:10:14: oder die nächsten zehn Prozent des Tages?
00:10:16: Und dann können es ja auch ganz banale Sachen sein wie Ich geh jetzt kurz raus!
00:10:21: Ich gehe jetzt kurz duschen!
00:10:22: Ich mach mich jetzt kurz fertig!
00:10:24: Was auch immer ist... Aber in kleineren Abschnitten zu denken hilft, das runterzubrechen und für sich selber auch kleinere Erfolgserlebnisse direktzuhaben.
00:10:35: Wenn wir schon beim Thema Overthinking sind eine Sache in der ich Expertin bin ist nachts wach zu bleiben und über jede Sache meinem Leben mir Gedanken zu machen.
00:10:44: Und lasst euch gesagt sein jedes Problem was ich bisher in meinem Leben hatte hat sich nachts siebenhundertmal schlimmer angefühlt als es am Ende wirklich war.
00:10:52: bitte hört auf Nachts zu versuchen, euer Leben zu lösen.
00:10:57: Vertagt es auf morgen und ich weiß das klingt super einfach.
00:11:00: Ich selber struggle auch ab und an mit meinem schlaf Und wenn ich dann erst mal wach bin nachts dann denke ich mir fuck ich kann nie wieder einschlafen weil ich über tausend dinge nachdenke.
00:11:09: Mir helfen einschaft meditationen mir hilft irgendein langweiligen podcast zu hören einfach nur damit ich meine eigenen Gedanken nicht höre Nachts alles tausendmal schlimmer erscheint, als es dann eigentlich wirklich ist.
00:11:20: Und das ist so banal!
00:11:21: Aber es ist am Ende des Tages wahr und ich muss mich da selber vor allem auch immer wieder sehr, sehr dran erinnern.
00:11:27: Dann mein Lieblingsthema und zwar das Thema Bewegung und Rausgehen.
00:11:33: Ich habe letztens mit einer Freundin geschärzt und hab gesagt die Propaganda hat mal wieder zugeschlagen.
00:11:39: Ich war gerade eben draußen und mir geht's besser Scheiße.
00:11:42: Ihr wisst doch, dass jeder immer erzählt das sobald man rausgeht oder Sport macht oder was auch immer als einem danach besser geht.
00:11:48: und es ist halt leider wirklich so.
00:11:50: I'm here to tell you it's true.
00:11:52: sage ich jetzt, dass ihr euch für ein Marathon anmelden müsst?
00:11:55: nein müsst ihr jetzt dafür ins gym gehen und euch verausgaben?
00:11:59: Nein.
00:11:59: Wir sind wieder beim Thema, was macht die nächsten zehn Prozent besser?
00:12:02: Wenn es für euch sich anfühlt wie eine unüberwindbare Aufgabe, Sport zu machen und sich zu bewegen rauszugehen, was auch immer, legt euch einfach selber an.
00:12:09: Sagt einfach, geh nur kurz raus!
00:12:11: Und wenn's nur kurz auf dem Balkon ist falls ihr einen habt oder ich gehe nur kurz heraus einmal um den Block und glaub mir... Und ihr werdet das wahrscheinlich bestätigen, wenn ich das jetzt gleich sage.
00:12:21: Es ist noch nie jemand von einem Spaziergang nach Hause gekommen und hat gesagt Bonny mir geht's echt viel schlechter als vorher.
00:12:28: rausgehen frische Luft Sonne Wenn ihr Glück habt in eurem Gesicht zu spüren is so ein krasser Game Changer.
00:12:35: Ich kann es nicht in Worte fassen.
00:12:38: vor allem ist es kostenlos.
00:12:39: Ihr könnt es überall machen und einfach nur raus gehen.
00:12:42: Und wenn es wirklich nur einmal mit dem Block ist.
00:12:44: Wenn ihr dann aber schon dabei seid und merkt, hey das tut mir gerade wirklich ziemlich gut Dann macht halt um zwei Blocks um drei um fünf um zehn wer weiß Aber ich bin noch nie von einem Spaziergang nach Hause gekommen und hab's bereut.
00:12:54: Manchmal sind die ganz ganz ganz simplen Dinge Die aber am Ende dann alles irgendwie besser machen Genau so eine simple Sache.
00:13:02: Das klingt jetzt vielleicht total bescheuert Aber hilft mir tatsächlich auch immer mega Duschen Beziehungsweise fertig machen.
00:13:08: Wenn man manchmal dann so Sonntags irgendwie drin hängt und sich denkt, oh ja ich muss mich jetzt eigentlich nicht fertig machen, kein Bock und lieber Jogginghose und wie auch immer oder vor allem wenn ihr zum Beispiel viel von zu Hause aus arbeitet und euch denkt ja sieht ja eh keiner ob ich jetzt einen Jogglinghose an habe oder nicht es ist ein Gamechanger wirklich sich Zeit zu nehmen zu duschen everything shower zu machen und sich fertig zu machen.
00:13:32: Also damit meine ich jetzt nicht, dass ihr hier jeden Tag im Kostüm im Home Office sitzen müsst aber ich finde es macht was mental mit einem wenn man den tag startet und sich irgendwie frisch macht sich gut fühlt und man reguliert.
00:13:45: einfach finde ich dadurch ganz krass.
00:13:46: nochmal Und ja hat irgendwie eine andere Motivation Man hat ein anderer Haltung und irgendwie alles ist so ein bisschen weiß ich nicht Einfach so'n bisschen besser.
00:13:55: deswegen Wenn ihr das Gefühl habt bei euch hängt da total drin Duschen gehen hilft immer.
00:14:02: Dann eine Sache, die genauso banal ist aber an die ich mich auch ständig erinnern muss Wasser trinken.
00:14:08: Ich habe so oft Anfälle von so latenten Kopfschmerzen oder so einem Druckgefühl irgendwie hinter den Augen bis mir auffällt das vierzehn Uhr es und ich viel Kaffee getrunken hab und noch keinen einzigen Schluck Wasser.
00:14:20: deswegen wirklich Ich denke mir ganz oft, wie anders mein Leben wäre wenn ich es in den Griff kriegen würde genug Wasser zu trinken.
00:14:27: Ich habe das Gefühl, ich bin neunzig Prozent der Zeit dehydriert.
00:14:30: deswegen trinkt genug Wasser und vergesst auch bitte nicht zu essen gerade als Frau achtet auf euren Zyklus.
00:14:38: achte darauf dass ihr genug er ist, dass ihr ausgewogener isst.
00:14:41: Ich hab auch da das Gefühl ,dass es einen unheimlichen Unterschied macht wenn man eh schon so in einem, ja weiß ich nicht.
00:14:48: In so einem Hatspace ist das man sich denkt achja jetzt auch eigentlich auch egal und das ist doch eher alles scheiße komm.
00:14:52: jetzt bestell ich noch Pizza und dann gönn' ich mich hier nach Ben & Jerry's.
00:14:55: Ich sage nicht, dass das schlecht ist.
00:14:57: Bitte mach das!
00:14:58: Aber ich hab das Gefühl... Das ist dann so ein Kreislauf, so einen Teufelskreis, in dem man dann irgendwie so drin ist und mir geht's besser wenn ich mich gut ernähre, wenn ich genug Wasser trinke, wenig Alkohol oder am besten gar keine Alkohl trincke.
00:15:11: Und ja, ich weiß es klingt total langweilig aber es sind halt leider einfach die Sachen, die am Ende wirklich helfen.
00:15:16: Ich habe auch das Gefühl Wenn ich viel Reise und viel Stress habe und viele unterwegs bin, keine Routinen wirklich haben mich dann auch leichter dazu verleiten, dass sie sagen ja komm scheiß drauf ist da egal.
00:15:27: Komm jetzt hier Burger und jetzt hier das und so und wenig schlafen und wie auch immer.
00:15:31: also ich will es hier nicht sitzen als Health Coach und sagen ihr müsst auf das alles achten.
00:15:35: aber es geht einem leider einfach besser wenn man auf diese Sachen achtet.
00:15:39: und es sind ganz simple Sachen Es ist genug Schlaf und es ist genug Bewegung Und es ist Wasser trinken kein Alkohol trinken wenig Kaffee und so weiter und sofort.
00:15:48: Aber Ja Ich will jetzt hier nicht oberlehrerhaft sein.
00:15:50: ich habe selber oft genug Phasen in denen ich überhaupt nicht gut bin darin.
00:15:53: Von daher seid gut zu euch selber und verurteilt euch selbst nicht, weil das bringt euch am Ende am allerwenigsten wenn ihr irgendwie on top zu eurer schlechten Laune auch noch scheiße zur euch selber seid und sagt ja wusste ich doch dass du das nicht hinkriegst oder dass du voll bist oder was auch immer.
00:16:08: deswegen ja.
00:16:09: Seid gut zu sich selber habt Nachsicht mit euch und redet mit euch selbst so wie ihr mit einer Freundin reden würdet.
00:16:16: und ja das ist so eine Sache über die Meine Freundinnen immer so lachen und wir auch so ein Gespräch hatten, als wir zu New York waren.
00:16:25: Aber dieser negative Selbsttalk der ist wirklich nicht gut.
00:16:29: also man muss einem Gehirn ja auch nur oft genug eine Sache sagen bis das Gehirntes irgendwann glaubt.
00:16:35: Und wenn ihr halt durchs Leben geht und ständig bei jeder Kleinigkeit sagt ich bin so dumm Ich bin so dumb Oh Mann!
00:16:40: So dumm dass mir das jetzt schon wieder passiert ist war ja klar Dass ich schon wieder so dummen dass ich das nicht hinkriege oder was auch immer.
00:16:47: Das Gehirnd glaubt es irgendwann.
00:16:48: Und irgendwann glaubt euer Gehirn, dass ihr dumm seid und das ihr es nicht hinkriegt.
00:16:51: Dass ihr nicht fähig seid und dass ihr das niemals schaffen werdet!
00:16:55: Es ist so schwer sich das abzugewöhnen.
00:16:57: aber bitte redet gut mit euch selber.
00:17:00: Ihr müsst euer bester Freund sein oder eure beste Freundin und euer Cheerleader.
00:17:04: Es gibt genug Leute die euch hinter euren Rücken wahrscheinlich haten oder die Augen verdrehen wenn sie über euch reden oder was auch immer.
00:17:12: Ihr müsst nicht auch noch dazu gehören.
00:17:14: Auch das klingt so ehesomäßig, aber es ist halt einfach leider wahr.
00:17:17: Wenn ihr in den Spiegel guckt und gut zu euch seid Und positive Sachen zu euch sagt Dann glaubt ihr das auch.
00:17:24: Das ist ein so unterschätzter Game Changer glaube ich.
00:17:27: Dann eine Sache die mir persönlich total hilft Und zwar das Thema Musik.
00:17:33: Ich liebe Musik und eigentlich läuft bei mir den ganzen Tag irgendwo irgendwas Oder auch Podcasts wenn ich irgendwie Haushalt mache oder was auch immer.
00:17:42: Wirklich, ich merke das so krass was das für ein Unterschied macht in meinem Alltag.
00:17:47: Ich hier irgendwie den ganzen Tag so ein Gedudel im Hintergrund hab.
00:17:50: Mir hilft es, so sehr bessere Laune zu haben und mit einer Art Leichtigkeit durch den Tag zu gehen Und ehrlicherweise hilft mir das auch total wenn ich in meinen Fields bin auch so richtig traurige Musik zu hören und einfach zu heulen Einfach weil ich das Gefühl habe dass diese Emotionen manchmal so einen Outlet brauchen.
00:18:06: Wo ich auch schon zum nächsten Punkt komme und zwar erlaubt euch eure Emotion.
00:18:11: Also ich hab das Gefühl wir sind als erwachsene Menschen so damit beschäftigt uns die ganze Zeit regulieren und irgendwie in einem Maß zu sein.
00:18:20: Und irgendwie keine richtigen Emotionen zu lassen, weil das nicht erwachsen ist oder kindisch ist oder was auch immer.
00:18:27: Ich weiß nicht wann ihr das letzte Mal von abgesprungen seid wenn ihr euch über irgendwas gefreut habt.
00:18:31: also es wird glaube ich wieder Zeit für mehr Emotionen und für mehr irgendwie alles so aus sich rauslassen.
00:18:37: und dazu gehört auch weinen Wenn jemand, ich heule bei traurigen TikTok-Videos und bei irgendwelchen Werbungen zum Superbowl oder was auch immer.
00:18:46: Es muss nicht immer alles wegreguliert werden!
00:18:49: Ihr dürft weinen – das finde ich auch so hilfreich manchmal – einfach sich auch da... wenn es zeitlich begrenzt ist, sich da auch drin zu suhlen und dann auch traurige Musik zu hören.
00:19:01: Und zu sagen oh Gott!
00:19:02: Es ist alles so scheiße gerade.
00:19:05: Das darf ja auch mal sein.
00:19:06: Also das darf auch sein und genauso dürft ihr danach auch eure Hotgirls Summer Playlist anmachen und durch die Wohnung tanzen und sagen Ja I'm the baddest bitch of them all Und das darf auch miteinander coexistieren.
00:19:23: Ich denke manchmal, wenn mich die Leute hier beobachten würden in meiner Wohnung, die denken ich bin bekloppt bei der Love It!
00:19:28: Was mir auch manchmal hilft, wenn ich mich einsam fühle oder wenn ich das gefühle, boah, ich bin irgendwie so isoliert weil ich jetzt drei Tage zu Hause war und irgendwie niemanden gesehen habe oder mit niemandem gesprochen hab ist jemandem zu schreiben oder jemandem anzurufen.
00:19:42: Ich habe viele Freunde, die leider nicht in Hamburg wohnen Manchmal random, die einfach anzurufen oder meine ... mein neuestes Guilty Pleasure sind Videonotizen bei WhatsApp.
00:19:52: Einfach kurz irgendwie zu schreiben oder so eine Videonote zu schicken und sagen hey ich hab grad nicht gedacht wie geht's dir?
00:19:58: Ich hoffe alles gut bei dir.
00:19:59: wie auch immer.
00:19:59: Manchmal ist es schön weil Leute freuen sich immer total wenn man an sie denkt und ich kriege solche Nachrichten auch super gerne.
00:20:06: deswegen finde ich das immer ja ganz süß und freu mich da auch immer total drüber.
00:20:12: mit Freunden zu telefonieren, die im Ausland sind gerade oder wo auch immer hilft mir immer total und dann muss es gar nicht irgendwie das große Gespräch sein über große Gefühle sondern einfach manchmal fünf Minuten einchecken wie geht's dir gerade?
00:20:25: Oder wie auch immer.
00:20:28: Oder natürlich auch eure Eltern anzurufen, eure Großeltern Geschwister wen auch immer finde ich manchmal hilft das auch sehr vor allem wenn man das Gefühl hat dass man weiß ich nicht, sich irgendwie einsam oder isoliert fühlt.
00:20:41: Dann eine Sache die ich total random finde aber die mir auch total hilft ist manchmal einfach rausgehen wo Menschen sind also gar nicht so sehr jetzt dieses spazieren und meinen Kopf freizukriegen sondern einkaufen gehen, in den Park gehen oder so.
00:20:57: Einfach welches manchmal Liebe von Menschen umgeben zu sein kommt natürlich total auf die Laune an.
00:21:02: aber manchmal brauche ich diesen sozialen Kontakt auf eine Art und Weise und liebe es dann Menschen zu beobachten und mich irgendwie auf andere Gedanken zu bringen.
00:21:10: Ich liebe aber auch einfach Einkaufen gehen und so.
00:21:12: also ich könnte das jeden Tag machen.
00:21:14: Ich wäre am liebsten glaube ich Personal Shopper für irgendwie weiß nicht andere Menschen.
00:21:18: Von daher ja Das hilft mir auch manchmal, so aus meinem Trott herauszukommen.
00:21:24: Uns irgendjemand total nett an dem Effekt finde ich.
00:21:26: Dann eine Sache ihr wusstet dass es kommt aber unsere Eltern hatten recht ist das Handy.
00:21:32: Es ist das handy das alles kaputt macht.
00:21:35: Und da kann ich wirklich nur sagen, Handy weglegen.
00:21:38: Leute, das ist der Charakter-Gamechanger ever!
00:21:40: Es tut mir wirklich leid, dass ich das so sagen muss aber... Bei mir ist Sonntag mittlerweile so gut es geht, handy frei.
00:21:46: Ich antworte Sonntags selten bis nie irgendwelchen... Ich antworte ehrlicherweise auch so nie irgendwelschen Leuten weil ich's einfach nicht hinkrieg Aber Sonntages mit Ansage nicht.
00:21:55: Mir hilft es total mein Handy wegzulegen und mich in Sachen zu verlieren die ähm die mir Spaß machen, sei es lesen, kreativ sein, malen, basteln.
00:22:05: Ich habe zum Beispiel einen Junk Journal jetzt in New York gemacht mit Sachen, die ich gesammelt hab und die ich ganz old school einfach in so eine Art Tagebuch geklebt hat.
00:22:13: Und das hat so viel Spaß gemacht!
00:22:15: Da habe ich die Zeit komplett vergessen.
00:22:17: Bei mir ist es auch beim Kochen oder beim Backen also alle Sachen, in der anderen Welt oder einer anderen Sphäre.
00:22:26: Genauso wie manchmal mit Serien, die ich schaue wo ich total eintauche oder auch filme.
00:22:32: Ich gehe in letzter Zeit so gerne ins Kino Das ist übrigens eine super Aktivität die man alleine machen kann und verliere mich da so richtig und vergess mein Handy.
00:22:41: Und das ist eigentlich das beste was es gibt für mich So mehr Distanz man davon auch hat und mit allem, was es dann dazu bringt.
00:22:49: Fühlt man sich so viel besser?
00:22:51: Ist das wirklich krass!
00:22:53: Eine Sache die auch total banal ist aber die mir extrem hilft ist aufräumen bzw putzen.
00:22:58: ich habe das Gefühl mein Zustand meiner Wohnung spiegelt immer sehr gut wieder wie's mir gerade geht Und ich kann vor allem gut existieren und irgendwie eine gute Zeit haben in einer sehr aufgeräumten Wohnung oder in einer sauberen Wohnung.
00:23:12: Was mich heißt, dass ich nicht auch manchmal dann hier Sachen liegen lasse und da wäsche und hier das und da das.
00:23:18: aber ich zwinge mich wirklich immer Ordnung zu halten und so gut es geht auch immer hinter mir alles aufzuräumen weil es mir einfach besser geht dadurch und ich mich auch einfach wohler fühle.
00:23:33: Und auch hier ein Tipp, wenn ihr eine Phase habt in der es euch nicht gut geht und dann ist ja einer Raum irgendwie hier.
00:23:39: Und dann steht da die Wäsche rum und hier stapelt sich das Geschirr.
00:23:42: Man sitzt irgendwie auf dem Sofa und denkt sich fuck ich weiß nicht wo ich anfangen soll also mache gar nichts.
00:23:47: Da hilft mir total nur ne Kleinigkeit Eine Tasse aufräumen oder schnell nur den Tisch abwischen oder schnell Nur diese eine Ecke irgendwie Staubsaugen oder was auch immer.
00:23:58: Mir hilft das weil dieses Momentum dass ich dann mitnehme oft stärker ist als eine vermeintliche Motivation, auf die ich irgendwie warte.
00:24:06: Das heißt trickst euch ein bisschen selber aus fangt mit der kleinsten Sache an und wenn ihr dann merkt ach jetzt sehn wir auch okay jetzt stehe ich auch eh gerade jetzt kann ja noch ein bisschen was machen nutzt das Momentum!
00:24:16: Und mir geht es dann wirklich immer viel viel besser einfach die kleinste mögliche Aufgabe sich suchen die's irgendwie gibt.
00:24:23: Dann möchte ich halt allerletztes über einen Punkt sprechen Der für mich in den letzten Jahren wahnsinnig viel verändert hat und das ist das Thema Dankbarkeit.
00:24:32: Es gibt nicht ohne Grund einen extremen Boom seit ein paar Jahren auch auf Dankbarkeits-Tagebücher, was auch immer Möglichkeiten die euch irgendwie präsentiert werden um dankbar zu sein.
00:24:44: Ihr braucht dafür kein Dankbar keins Tagebuch.
00:24:45: ihr könnt euch das einfach selber fragen oder selbst aufschreiben dass es aber wirklich etwas was mir extrem geholfen hat Dinge in Perspektive zu setzen.
00:24:55: ich bin jemand Kann sehr schlecht zur Ruhe kommen und kann sehr schlecht genießen, wo ich bin.
00:25:02: Und was ich mache und was ich schon alles geschafft habe.
00:25:06: Und Dankbarkeit ist für mich das größte Tool, was mir geholfen hat wirklich auf eine Art und Weise zu begreifen... ...wo ich in den letzten Jahren hingekommen bin, was ich alles geschafft hab, wo Ich jetzt bin.
00:25:18: Das ist ganz, ganz simpel!
00:25:21: Damals tatsächlich so ein Dankbarkeits-Tagebuch geschenkt bekommen.
00:25:24: Wie gesagt, ihr braucht keins dafür, könnt das auch einfach selber machen.
00:25:27: aber in diesem Tagebuch wird quasi gefragt dass man morgens und abends drei Dinge aufschreiben soll für die man dankbar ist.
00:25:34: Und ich bin euch ehrlich Ich hab angefangen als ich dieses Buch gekriegt habe und ich saß da vor und ich wusste nicht was ich da reinschreiben sollen... ...und ich dachte so es kann eigentlich nicht sein.
00:25:42: Dann habe ich angefangen die wirklich banalsten Sachen da reinzuschreiben.
00:25:47: Ich bin dankbar für den Kaffee, der vor mir steht.
00:25:50: Danke für die Wohnungen, die ich leben darf.
00:25:52: Danke fürs Sonnenschein in Hamburg und was auch immer.
00:25:55: Mit der Zeit wurden die Sachen immer spezifischer weil ich darauf geachtet habe und weil ich bewusst darüber nachgedacht hab Und kann euch eine Sache sagen Ein Blick zurück im Sinne von wo ihr hergekommen seid Was ihr schon alles geschafft habt setzt so viele Sachen in Perspektive allem nochmal so eine Tiefe.
00:26:14: Und das ist so, so wichtig dass wir das nicht verlieren und dass wird es nicht vergessen weil Es gab irgendwann in eurem Leben den Zeitpunkt an dem ihr dachtet ihr werdet so gerne da wo ihr jetzt seid und dann seid ihr da plötzlich und Ihr begreift das aber gar nicht richtig Weil ihr schon wieder euch über das nächste Gedanken macht und über das Nächste und das nächste und auf einmal sind wir irgendwie fünftig.
00:26:38: Man denkt sich so, ach krass.
00:26:38: Ich hab gar nicht innen gehalten und habe gar nicht das Genossen auf dem Weg Und ich glaube wirklich dass das die einzige Möglichkeit ist wie wir uns noch richtig erden können Ist indem wir dankbar sind für das was wir haben Egal wie banal und egal wie klein es ist weil In Zeiten von Krisen oder in Zeiten in denen es uns nicht gut geht Da besinnen wir uns ja genauer auf diese Sachen und sind plötzlich dankbar für ein Dach über dem Kopf, für eine gesunde Familie.
00:27:06: Für einen gesunden Körper den wir selber haben Und es ist so schade dass wir oft eher diese schlimmen Sachen brauchen um uns daran zu erinnern.
00:27:15: Ich glaube der größte Gamechanger für uns kann sein Dass wir ohne das schlimme Dinge eintreten müssen Dankbar sind für das was wir haben Ob ihr das dann in den Tagebuch schreibt oder ob ihr abends daraus ein Ritual macht und im Bett liegt.
00:27:30: Und drei Dinge aufzählt für die Ihr Dankbarseite ist total egal, aber wirklich darüber nachzudenken und aktiv Dinge zu suchen für die ihr dankbar seid, ist glaube ich ein wahnsinnig starkes Tool und hat mir auf jeden Fall geholfen in Zeiten in denen es mir überhaupt gar nicht gut ging.
00:27:50: gar nicht mehr irgendwie daran geglaubt habe, dass es irgendwie jemals wieder besser wird.
00:27:54: Ich glaube mit diesem Gedanken möchte ich euch entlassen.
00:27:58: Ich hoffe euch hat die Folge gefallen!
00:28:00: Ich finde die war ein bisschen anders als irgendwie die anderen bisher.
00:28:03: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht aus meiner Toolkiste zu kramen und irgendwie ein bisschen zu erzählen wie ich mit Dingen umgehe oder auch... ihr umgeht oder auch meine Freunde umgehen mit Sachen, wenn es einem mal nicht so gut geht.
00:28:16: Ich finde das wunderschön, wenn ihr in den Kommentaren teilt was ihr macht, wenn's euch nicht gut geht egal wie klein oder groß die Sache ist.
00:28:24: ja lasst uns voneinander lernen und lasst gemeinsam irgendwie durch diese Zeiten gut gehen.
00:28:30: Falls ihr irgendwelche Themenvorschläge habt für die nächsten Folgen, sei das für mich alleine oder für Kira und mich zusammen bald wieder lasst es uns wissen.
00:28:38: teilt den Podcast mit jemandem der diese Folge hören muss.
00:28:42: Speichert sie euch doch vielleicht auch ab für harte Zeiten.
00:28:45: wir hören uns nächste Woche wieder.
00:28:46: ich hoffe ihr habt einen ganz tollen Freitag ein tolles Wochenende wo auch immer ihr gerade seid und wann noch immer ihr diese Folge gerade hört.
00:28:52: Ich denke an euch passt auf euch auf.
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